Sehr geehrte Damen und Herren,
der Sommer neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Die Schul-Sommerferien in NRW sind auf der Zielgerade. Für viele von Ihnen beginnt in diesen Tagen nach einer hoffentlich erholsamen Sommer- und Urlaubszeit wieder der Alltag, auch der Arbeitsalltag. Und, vermutlich geht es Ihnen auch so: man ist sehr schnell wieder drin – im Alltag.
Was unser Veränderungsprogramm angeht, so war dieses in den vergangenen Wochen nicht im Urlaubs- oder Erholungsmodus. Im Gegenteil. Dank der großartigen Unterstützung vieler Mitarbeitenden in Kirchengemeinden, Zentralrendanturen, Kitas und im BGV konnten weitere wichtige Schritte im Veränderungsprogramm gegangen werden.
Bereits in der vergangenen Woche und zu Beginn dieser Woche haben die Mitglieder der Kirchenvorstände zwei Schreiben mit umfangreichen Unterlagen erhalten. Zum einen ging es um die Muster-Gesellschaftsverträge der drei künftigen regionalen Kita gGmbHs sowie der Holding gGmbH. Hier hatten die Kirchenvorstände seit Ende Mai die Möglichkeit, Rückmeldungen zu den übermittelten Vertragsentwürfen zu geben. Die Rückmeldungen wurden geprüft, einige Anregungen wurden übernommen. (vgl. zu den Gesellschaftsverträgen den Artikel in diesem Newsletter)
Zum anderen haben die Kirchenvorstände auch die Verträge und Unterlagen erhalten, die sie für den Trägerwechsel benötigen. Bis zum 31. Oktober 2026 müssen die Kirchenvorstände nun die Entscheidungen zum Trägerwechsel treffen (vgl. hierzu den Artikel in diesem Newsletter)
Angeschrieben hat Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp zu Beginn dieser Woche zudem alle Mitarbeitenden in den Kitas. Dem Generalvikar war es ein Anliegen, den Mitarbeitenden für ihren Einsatz in den Kitas und für ihr konstruktives Mitgehen auf dem Weg des Veränderungsprozesses zu danken. Zudem hat er sie in dem Schreiben darüber informiert, welche Veränderungen auf sie zukommen werden. Die zentrale Botschaft lautet dabei, dass die Mitarbeitenden keine Sorgen haben müssen, dass sich für sie grundlegende Änderungen ergeben werden. (vgl. hierzu den Artikel in diesem Newsletter).
Aber nicht nur im Blick auf die Kitas, sondern auch hinsichtlich der Implementierung der Kirchengemeindeverbände (KGV) und der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) in den Kirchengemeinden hat das Veränderungsprogramm in den vergangenen Wochen weitere Fortschritte gemacht. So sind die erforderlichen Beschlussfassungen in den beteiligten Kirchengemeinden und Verbänden nahezu vollständig erfolgt, sodass nun zunehmend die konkrete Ausgestaltung der künftigen Zusammenarbeit in den Mittelpunkt rücken wird (vgl. zu den KGV den Artikel in diesem Newsletter). Und die Entscheidung für die Zusammenarbeit mit der Diamant Software GmbH ist im Zusammenhang mit der Einführung des NKF von großer Bedeutung (vgl. hierzu den Artikel in diesem Newsletter)
Kommen wir zum Beginn dieses Textes zurück: Der Sommer geht zu Ende – er war heiß, zu heiß. In der Politik war in der Vergangenheit häufig von einem „heißen Herbst“ die Rede. Gemeint war damit eine Zeit nach der politischen Sommerpause, in der es zu großen politischen Streitigkeiten, schweren Krisen oder starken Protesten auf der Straße kam. Hoffen wir, dass wir in unserem Land nicht vor einem zu „heißen Herbst“ stehen. In unserem Veränderungsprogramm wird es im Herbst sicher nicht „heiß“, aber in den kommenden Wochen und Monaten werden weitere wichtige Entscheidungen getroffen werden.
Wir werden uns bemühen, Sie dann auch darüber zu informieren. Die zentralen Informationen finden Sie zudem nach wie vor auf der Internetseite https://www.bistum-muenster.de/veraenderungsprozesse sowie im Intranet.
Wir senden freundliche Grüße,
Jutta Loke und Günter Eilers
Programmleitung